Was inzwischen passiert ist

Die Holzarbeiten in der Eignerkabine schreiten voran. Der alte Schubladenschrank und die Wände haben nun das neue Eichendesign. Fast schon ein wenig wohnlich. Viele Meter Kabel sind verlegt und neu verdrahtet und die Programmierung des Bordcomputers geht voran. Auch die Positionslichter sind an einem einen neuen Platz wieder montiert.

Während der kalten Tage

Die Entwicklung und Programmierung des Bordcomputers hat deutliche Fortschritte gemacht. Neben der Lichtsteuerung und der Schaltfunktionen für alle Bord befindlichen Verbraucher, Instrumente und Sensoren, laufen inzwischen auch solche Dinge wie Navigation und Wetter.

Zur Zeit sind Karsten, Malte und ich dabei die alte Verkabelung zu entfernen und von Grund auf zu erneuern. Anbei einige Fotos von den laufende Arbeiten.

Einfach klasse so viel qualifizierte Hilfe zu bekommen.

Version 1.1

Es wird geschraubt, gelötet und programmiert. Das Controll Panel für die PlanB wächst weiter. Immer mehr Steuerungsfunktionen kommen hinzu. Die ersten Navigationsdaten können nun schon visualisiert werden. Die Lichtsteuerung macht deutliche Fortschritte. Malte verbringt Stunde um Stunde damit meine Ideen zu programmieren. Karsten recherchiert nach passenden Bauteilen um daraus eine komfortable Schaltzentrale zu realisieren. Und bei allem Komfort, der daraus resultiert, müssen wir immer wieder die Zuverlässigkeit eines solchen Systems durch entsprechende Redundanzen im Auge behalten.

Neuzeit…

Auf der Suche nach einem System, welches wir für die Lichtsteuerung einsetzen könnten sind wir auf eine sehr interessante Lösung gestoßen. Ein eigener Bord-Computer kann nicht nur die Lichtsteuerung übernehmen, sondern auch jegliche Navigations und Kontrollaufgaben übernehmen.

Da fertige Lösungen von Raymarine, Garmin, Philips Hue und co. nicht gerade günstig zu finden sind und zudem bzgl. der Kompatibilität sehr eingeschränkt sind, haben wir uns Gedanken gemacht eine Eigenentwicklung zu kreieren.

Nachfolgend ein paar Informationen zur Technik und zur Umsetzung.

Der Bord-Computer ist ein Respberry Pi, auf dem als Betriebssystem Linux zum Einsatz kommt. Auf diesem System nutzen wir zur Verwaltung der eingebundenen Daten die Open Source Software SignalK. Alle Daten die von den Gebern in den NMEA-2000 BUS gesendet werden, können dort verarbeitet und ins Bordeigene WLAN weitergegeben werden.

Nachfolgend die ersten Entwürfe der Benutzeroberfläche, welche vom iPad erreichbar ist, aber auch auf dem Monitor vom Bord-Computer seinen Platz findet.

Noch eine Baustelle

Heute ist es passiert. Zur Erweiterung des Toilettenraums musste alles raus. Die Trennwand zur Vorschiffskoje ist gewichen. Ein ganz neues Raumgefühl. Jetzt stellt sich die Frage, wie wird der neu gewonnene Raum am besten möbliert. Mit Dusche oder ohne, wohin mit der Toilette und wohin mit dem Waschbecken? Ich werde wohl ein paar Dummies aus Pappe bauen, um besser sehen zu können, was wohin passt.

Raus mit dem alten Muff

Ein neues, freundliches Ambiente in hellen Tönen, vorwiegend aus weiss und heller Eiche soll entstehen. Eine Seetaugliche Kühlbox anstatt eines Kühlschrankes, ein elektrisches Kochfeld statt eines Gaskochers und die Spüle wird auch einen neuen Platz bekommen. Parallel zu den Arbeiten im Schiff säge ich die ersten Eichenleisten zuhause in der Werkstatt.

Der Innenausbau geht weiter

In den letzten Wochen habe ich den Umbau der Bodengruppe im Steuerhaus vorgenommen. Die Erweiterung der Sitzgelegenheiten machten dies nötig, Auch die umständliche Erreichbarkeit der Maschine durch 6 einzelne Bodenluken erschien mir sehr unpraktisch. Nun gibt es 2 große aufklappbare Luken durch die ich einen bequemen Zugang zur Maschine habe.

Aktuell baue ich den Weinkeller unter dem Boden im Salon. Die ursprünglichen Sitzbänke waren ja bereits ausgebaut. Hier wird eine gemütliche Chill Lounge entstehen

Es geht also tatsächlich!

Der Voreigner hatte mir davon erzählt, dass er mit der Nauticat schon mehrfach im Wattenmeer trockengefallen ist. Ich konnte es mir nicht so richtig vorstellen. Heute habe ich von seiner Tochter ein Foto aus früheren Zeiten erhalten. Ich freue mich darauf, dass auszuprobieren.

Nachhaltiger Bootsbau

Ein neues Raumkonzept erfordert einige Umbauten. Im Steuerhaus sollen mehr Sitzplätze und ein Tisch Platz finden. Dieser Bereich ist nur zum Steuern zu schade. In Anlehnung an neuere Decksalon Yachten soll hier der Lebensraum entstehen. Der alte Salon wird zu einer Chill Lounge. Hier werden 2 gemütliche Sessel oder ein Sofa Platz finden die zur Doppelkoje umgebaut werden können, Während der alte Salon stückchenweise abgerissen wird, entstehen aus dem gewonnen Holz oben neue Sitzbänke. Anbei ein paar Fotos von dem Beginn der Arbeiten.

Heiße Tage

Die letzten Tage waren einfach zu warm für größere Arbeiten. Ein paar Kleinigkeiten sind dennoch passiert. Der Ruderstand ist geschliffen und neu lackiert. Die Türen haben nun wieder eine Führung und klappern nicht mehr. Lüfterhauben und Haltegriffe sind zum Teil montiert. Das nächste Projekt wird das Schiebelug.

Unsicher

Gestern habe ich die vorhandenen ‚ Kopfbretter‘ angebracht. Diese sind im Gegensatz zu dem gesamten Aufbau nicht aus Teak, sondern aus Mahagoni. Sieht für mich im Moment nach einem Fremdkörper aus. Könnt ihr euch vorstellen diese weiß zu lackieren? In Anlehnung ans Dach bzw. den weißen Steifen am Rumpf. Freue mich über eure Kommentare

Auf zum Baldeneysee

Die notwendigsten Arbeiten um die Plan B auf eigenem Kiel zum Baldeneysee zu fahren, sind nun abgeschlossen. 6 Monate in Köln liegen nun hinter mir. Heute am 25.07.2020 bringen Marie, Karsten, Malte, Rene und ich das Schiff zum Baldeneysee. Dort wird das Refit fortgesetzt. Als nächstes steht der Innenausbau an. Hier einige Impressionen von der erfolgreichen Überführung.

Ein aufregender Tag!

Nach 23 Jahren sollte Plan B zum ersten Mal wieder ins Wasser. Habe ich alles richtig montiert? Wird sie dicht sein? Meine Anspannung stieg von Stunde zu Stunde. Noch einmal zur Sicherheit die Mutter des Propellers kontrolliert, eine Wellenanode angebracht, den Seewasser-Filter montiert und das Kennzeichen aufgeklebt. Dann war es 16 Uhr und die Herren Pannenbecker von der Werft haben Plan B zum Kran geschleppt. Eine halbe Stunde später die Erleichterung, alles OK. Erster Testlauf des Motors im eingebauten Zustand und dann zusammen mit Malte und Rene die erste Probefahrt durch den Hafen. Ein absolut gutes Gefühl.

Wie blöd kann man sein?

Nun fahre ich schon seit neun Monaten mehrmals die Woche nach Köln, um an der Plan B zu arbeiten und stelle einen Tag vor dem Krantermin fest, dass der Unterwasseranstrich nur einen Osmoseschutz ist. Das bedeutete zwölf Stunden schleifen und streichen, um mal eben den erforderlichen Antifoulinganstrich zu erledigen.Jetzt bin ich total platt! 






Ein Berg Kabel, einen Schaltplan und einen Karsten.

Nachdem wir schon vor einigen Wochen alle Kabel durchgemessen und beschriftet hatten, haben wir gestern begonnen alle für die Überführungsfahrt nötigen Leitungen wieder anzuschließen. Ziel war es den ursprünglichen Zustand wieder herzustellen. Aber was war der ursprüngliche Zustand ???? Es ist nach wie vor ein großes Puzzle. Wenn die Plan B ihren vorübergehenden Liegeplatz am Baldeneysee erreicht hat, werden wir über den Winter vieles erneuern und technisch auf den neusten Stand bringen.

Bereit zur Hochzeit ?

Nachdem ich nun seit Wochen von dem Motormechaniker vertröstet wurde was den Zusammenbau des Motors angeht, habe ich heute selbst Hand angelegt und alle Pumpen, Schläuche, Filter, Keilriemen, Schrauben, Temperaturgeber und was sonst noch so am Motor fehlte selbst montiert. Morgen folgt dann der finale Probelauf ob sich alles dreht und hoffentlich auch dicht ist. Dann kann in den nächsten Tagen die “ Hochzeit “ stattfinden. 🙂

Ein langes Ding

Heute haben Dietmar und ich mit einem 10 meter langen Ruderboottrailer die beiden Masten der PlanB zum Baldeneysee transportiert. Ein wirklich langes Gespann von 16 Metern. Schön so viele Freunde zu haben 🙂

Mit Fenstern ist auch gut

Seit Januar war ich nun auf der Suche nach passenden Gummiprofilen um die vorhandenen Scheiben wieder einzusetzen. Hunderte von Webseiten durchforstet und mit Herstellern und Freunden telefoniert. Trotz eines riesigen Angebotes waren passende Profile für mein Schiff nicht verfügbar. Doch dann bin ich auf einen Onlineshop in Dänemark gestoßen. Hier gab es die vermeintlich passenden. 5 Meter zum Test bestellt und ausprobiert. PASST !! 60 Meter nachbestellt und gestern die ersten 12 von 25 Scheiben eingesetzt. Nicht ganz einfach und Körperlich anstrengend, aber Malte und ich sind inzwischen gut eingespielt.

Pfingstmontag

Malte, Marie und Karsten haben wieder mal geholfen. Der Ankerkasten und die Bilge sind gekärchert. Der Autopilot zum Leben erwacht. Letzte Lackierarbeiten sind erledigt und nun können auch die Fenster wieder eingebaut werden. Das Schiebeluk auf dem Steuerhaus ist montiert. Ein erfolgreicher Tag :-).

Zeitreise

Nauticats wurden bei Siltala Yachts, Finnland gebaut. Die 33er wurde seit 1966 hergestellt. Heute gibt es hiervon etwa 1.200 Stück weltweit. 2018 meldet die Werft Insolvenz an.

Im Jahr 1974 wurde meine Nauticat 33, damals als (Heidi ) mit der Baunummer 252 gebaut. Der erste Eigner verkaufte sie 1976 an meinen Voreiger. 2020 habe ich das Schiff von Ihm übernommen und auf den Namen „Plan B“ getauft.

Ende der neunziger wurde das Schiff einem großen Refit unterzogen. Alle Aufbauten und teile des Decks wurden in der Werft erneuert. Dieses Refit wurde dann aber unterbrochen und das Schiff stand nun seit 22 Jahren unvollendet in der Werfthalle. Ich werde es nun zu Ende bringen. Anbei einige Fotos aus dieser Zeit.

Es bewegt sich

Wieder ein Stück vom Puzzle fertig. Welle, Ruder und Schraube sind montiert. Ein profiliertes neues Ruderblatt aus Edelstahl das Ferdinand noch hat fertigen lassen habe ich montiert. Im Original gab es nur ein flaches Blech mit bescheidener Ruderwirkung. Ich bin sehr gespannt ob es die gewünschte Wirkung hat.

Welch ein Unterschied

Die vergangenen Wochen waren durch Arbeiten am Rumpf geprägt. Trotz Corona und Kontaktbeschränkungen war es glücklicherweise möglich weiter am Schiff zu arbeiten. Der momentane Landliegeplatz in der Werft erlaubte es mir weiter zu arbeiten. Ganz im Gegensatz zu Eignern die ihr Schiff in einer Marina oder einem Verein stehen haben. Alleine auf meiner Plan B war ich auch kein Risiko für andere.

Tagelang schleifen, spachteln, schleifen und dann endlich Lackiern. Hier ein paar Impressionen von den Arbeiten. Ach ja, die Reling ist auch wieder montiert. 21 Relingsstützen und keine gleicht der anderen. Aber wieder ein Stück vom Puzzle fertig 🙂